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Öffentliche Finanzen

Steuerkraft der Gemeinden bis 2015

Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2015 © Landesstatistik Steiermark
Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2015Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2015
© Landesstatistik Steiermark
 

Von 2014 auf 2015 kam es steiermarkweit - im Gegensatz zu den Vorjahren - zu einer Stagnation der Externe Verknüpfung Steuereinnahmen der Gemeinden, trotz eines leichten Zuwachses bei den Ertragsanteilen um 0,9%, bei der Kommunalsteuer um 1,6% und auch bei der Grundsteuer um 2,6%, jedoch aufgrund eines markanten Rückgangs der sonstigen Abgaben um 17%.

Die Externe Verknüpfung Steuerkraft-Kopfquote (Steuereinnahmen pro Einwohner) ist landesweit von 1.305 € (2014) auf 1.301 € (2015) um 0,3% etwas gesunken, da es zu einem leichten Bevölkerungswachstum vom 31.10.2012 auf 31.10.2013 - mit Auswirkung auf die Kopfquote - gekommen ist.

Im Bezirksvergleich liegen bei der Steuerkraft-Kopfquote die städtischen Industriebezirke der Obersteiermark  (plus Graz-Umgebung) recht gut, allen voran jedoch weiterhin klar die Landeshauptstadt Graz, die 31% aller steiermarkweiten Abgaben und Steuern des Gemeindebereichs auf sich vereint und durch die nunmehrige Anwendung aktueller - weiter stark steigender- Bevölkerungszahlen enorm profitiert (bei den Gesamteinnahmen).

Auf den hinteren Plätzen finden sich fast ausschließlich Agrarbezirke, mit der Südoststeiermark, Hartberg-Fürstenfeld, Murau, Leibnitz aber auch Voitsberg als Schlusslichter.

Bei einer Reihung der Externe Verknüpfung Gemeinden nach der Kopfquote 2015 liegen Großgemeinden, bedeutende Industriestandorte, Tourismuszentren und Bezirkshauptstädte auf den vordersten Plätzen, wobei die Reihung der ersten Vier wie schon in den beiden Vorjahren Raaba-Grambach, Lannach, Premstätten und Graz-Stadt lautet. Am Ende der Wertung findet man fast durchwegs Kleingemeinden mit hoher Agrarquote.

In 134 (2014 noch 251!) - also 46,7% - der 287 steirischen Gemeinden kam es 2015 zu einem Anstieg der Steuereinnahmen, während es in 153 Gemeinden zu Abnahmen gekommen ist. 

Bezüglich der Kopfquote gibt es bundesweit ein deutliches West-Ost-Gefälle, die höchsten Quoten findet man (abgesehen von Wien) in den westlichen Bundesländern, allen voran Salzburg, gefolgt von Vorarlberg und Tirol, auf den letzten Plätzen liegen die östlichen Bundesländer Steiermark, Niederösterreich und etwas abgeschlagen das Burgenland.

Weitere Informationen sind in unserer Externe Verknüpfung Publikation 12/2016 - Steiermark: Steuerkraft-Kopfquoten 2015 - Land-Bezirke-Gemeinden veröffentlicht.

 

Steuern und Abgaben sowie Steuerkraft-Kopfquote nach Gemeinden (2009 - 2015)

Externe Verknüpfung 2015, Externe Verknüpfung 2014, Externe Verknüpfung 2013, Externe Verknüpfung 2012, Externe Verknüpfung 2011Externe Verknüpfung 2010, Externe Verknüpfung 2009,

 
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