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Einkommensstatistik 2015/16

Aktuelle Publikation: Externe Verknüpfung Regionale Einkommensstatistiken unselbständig Beschäftigter 2015

Regionale Einkommensstatistiken werden anhand der Daten am Wohnort (Lohnsteuerstatistik) und der Daten am Arbeitsort (Hauptverband der Sozialversicherungsträger) erstellt. Bei diesen beiden Datensätzen gibt es unterschiedliche Merkmalsausprägungen, sei es zum Beispiel der erfasste Personenkreis, die Methodik der Berechnung des Einkommens oder die regionale Zuordnung. Ein direkter Vergleich der Ergebnisse ist durch die unterschiedlichen Erfassungs- bzw. Berechnungsmethoden, insbesondere durch die Pendlerverflechtung, nur unter Einschränkungen zulässig.


Die Einkommensdaten nach der Lohnsteuerstatistik sind aufgrund ihrer Bedeutung für die Kaufkraft ökonomisch interessant. Des Weiteren ermöglichen die Daten der Lohnsteuerstatistik tiefergehende Analysen, weil u. a. die Einkommensdaten nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung getrennt werden können.

 

NEU: Arbeitsort: Regionale Einkommensstatistiken unselbständig Beschäftigter 2016 nach Sozialversicherungsdaten (am Arbeitsort)

Das Median-Einkommen ist das Einkommen jener Person, für die gilt, dass 50% der in der jeweiligen Statistik erfassten Personen mehr bzw. weniger als die jeweilige Zahl in Euro verdienen.

• Das Externe Verknüpfung Brutto-Medianeinkommen (Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger) betrug für die Steiermark im Jahr 2016 2.483 € monatlich (Jahreszwölftel; Männer 2.916 €, Frauen 1.876 €) bzw. jährlich 29.796 €. Damit lag die Steiermark unter dem österreichischen Durchschnitt von 2.520 € monatlich bzw. 30.240 € jährlich, aber nach wie vor an der guten vierten Stelle im Bundesländervergleich. Im Vergleich zum Jahr 2014 kam es steiermarkweit zu einem Anstieg von +2,2% (Österreich: +1,7%).

• Die höchsten Externe Verknüpfung monatlichen Brutto-Medianeinkommen am Arbeitsort 2016 wurden innerhalb der Steiermark in den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag (2.859 €) und Leoben (2.754 €) erzielt. Danach folgen die Bezirke Murtal, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg. Das niedrigste Einkommen am Arbeitsort weist der Bezirk Südoststeiermark (2.044 €) auf, gefolgt von Murau (2.131 €) und Hartberg-Fürstenfeld (2.136 €).

• In den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag (3.359 €) und Leoben (3.283 €) hatten die Männer die höchsten Brutto-Medianeinkommen, die Frauen in Graz-Stadt (2.042 €) und Graz-Umgebung (1.927 €). Die niedrigsten Brutto-Medianeinkommen wiesen bei den Männern die Bezirke Südoststeiermark (2.479 €) und Hartber-Fürstenfeld (2.579 €) auf, bei den Frauen die Bezirke Murau (1.627 €) und Hartberg-Fürstenfeld (1.633 €).

• Der Externe Verknüpfung Einkommensunterschied lag im Jahr 2016 in den obersteirischen Industriegebieten erheblich über dem landesweiten Durchschnitt. So war das Brutto-Medianeinkommen der Männer in Bruck-Mürzzuschlag fast doppelt so hoch (+86,7%) wie das der Frauen. Die Einkommensvorteile der Männer waren ferner in den Bezirken Leoben (+74,7%) und Murtal (65,8%) besonders augenfällig. Die geringsten absoluten Einkommensunterschiede/Monat gab es 2016 im Bezirk Liezen (758 €), gefolgt vom Bezirk Südoststeiermark (823 €). Der steirische Schnitt lag bei 1.040 € (Österreich: 903 €).

• Das höchste Externe Verknüpfung monatliche Brutto-Medianeinkommen im Jahr 2016 wird bei den Männern in der Wirtschaftsklasse „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen" mit 4.374 €, vor der Wirtschaftsklasse „Energieversorgung" mit 4.364 € erzielt. Das niedrigste Median-Einkommen erhalten Männer in der Wirtschaftsklasse „Private Haushalte" mit 1.055 €, vor der Wirtschaftsklasse „Land- und Forstwirtschaft" mit 1.496 €.

• Bei den Frauen wird das höchste monatliche Brutto-Medianeinkommen im Jahr 2015 in der Wirtschaftsklasse „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen" mit 2.754 €, vor der Wirtschaftsklasse „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung" mit 2.653 € erzielt. Das niedrigste Median-Einkommen bekommen Frauen in der Wirtschaftsklasse „Private Haushalte" mit 1.166 €, vor der „Land- und Forstwirtschaft" mit 1.435 €.

• Den höchsten Externe Verknüpfung Unterschied (gender pay gap)  findet man im Jahr 2015 in der Wirtschaftsklasse „Energieversorgung" (43,9%). Die Wirtschaftsklassen „Erziehung und Unterricht" und "Private Haushalte" sind die einzigen Bereiche, in denen Frauen ein höheres Medianeinkommen erzielen als Männer.

 

Wohnort: Regionale Einkommensstatistiken unselbständig Beschäftigter 2015 nach Lohnsteuerstatistik (am Wohnort)

Steiermark: Brutto-Jahreseinkommen 2015 lt. Lohnsteuerstatistik © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Brutto-Jahreseinkommen 2015 lt. LohnsteuerstatistikSteiermark: Brutto-Jahreseinkommen 2015 lt. Lohnsteuerstatistik
© Landesstatistik Steiermark
 

• Der Externe Verknüpfung durchschnittliche Bruttojahresbezug einer unselbständig tätigen Person - egal ob Mann oder Frau - betrug im Jahr 2015 laut Lohnsteuerstatistik (unselbständiges Einkommen am Wohnort) in der Steiermark 30.063 € (+2,2% gg. 2014). Das entspricht einem Bruttobezug von vierzehnmal 2.147 €.

• Durchschnittlich verdiente ein Mann ohne Berücksichtigung von Voll- und Teilzeit jährlich in der Steiermark 36.674 € (+1,8% zu 2014) und eine Frau ebenso ohne Berücksichtigung von Voll- und Teilzeit jährlich 22.511 € brutto (+3,0% zu 2014).

• Im Externe Verknüpfung Bundesländervergleich liegt die Steiermark mit einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 30.063 € unter dem österreichischen Durchschnitt von 30.520 € an sechster Stelle. Die höchsten Einkommen werden in Niederösterreich mit 33.561 € und die niedrigsten in Tirol mit 27.927 € erzielt.

• Ein Mann, der ganzjährig in Vollzeit arbeitet und genau das steirische Durchschnittseinkommen dieser Kategorie verdient, würde monatlich zwölf Mal netto 2.115 € sowie einen 13. Bezug und 14. Bezug in der Höhe von netto 2.727 € bzw. 2.690 € ausbezahlt bekommen. Das ergäbe einen Jahresbezug von brutto 48.308 € bzw. netto 30.803 €.

• Eine Frau, die ganzjährig in Vollzeit arbeitet und genau das steirische Durchschnittseinkommen dieser Kategorie verdient, würde monatlich zwölf Mal netto 1.748 € sowie einen 13. Bezug in der Höhe von 2.112 € und einen 14. Bezug von 2.074 € erhalten. Das ergäbe einen Jahresbezug von brutto 37.256 € bzw. netto 25.165 €. 

• Die höchsten Bruttojahreseinkommen am Wohnort 2014 wurden innerhalb der Steiermark in den Bezirken Graz-Umgebung (34.198 €) und Bruck-Mürzzuschlag (31.564 €) erzielt. Danach folgen die Bezirke Leoben, Murtal und Deutschlandsberg. Das niedrigste Einkommen am Wohnort weist der Bezirk Murau (27.562 €) auf, gefolgt von Südoststeiermark (27.769 €) und Liezen (27.773€).

• Im Nettoeinkommen gab es in der Steiermark einen durchschnittlichen Anstieg um +1,6% gegenüber 2014. Die Männer verdienten netto 24.579 € (+1,2% gegenüber 2014), die Frauen 16.259 € (+2,4% gegenüber 2014).

• In der Steiermark verdienten lt. Lohnsteuerstatistik 2015 63,5% der unselbständig beschäftigten Frauen unter 25.000 € brutto im Jahr, bei den Männern waren es 34,5%. Ein Jahres-Bruttoeinkommen von 100.000 € und mehr konnten 3,3% der Männer, aber nur 0,6% der Frauen für sich verbuchen.

• Die Externe Verknüpfung geschlechtsspezifische Einkommensdifferenz wird in der einschlägigen Literatur als "Gender Pay Gap" bezeichnet. Um Lohnlücken richtig errechnen zu können, müssten die erbrachten Arbeitsstunden bekannt sein. Mit der Lohnsteuerstatistik ist zumindest eine Trennung in Voll- und Teilzeit und die Berechnung eines unbereinigten Gender Pay Gap (ohne Berücksichtigung von Branche, Dauer der Firmenzugehörigkeit und Stellung im Beruf) möglich: In Vollzeit verdienen steirische Frauen netto um 20,0% weniger als steirische Männer, in Teilzeit netto sogar um 1,7% mehr.

• Beachtlich ist, dass in Graz beim Vergleich der ganzjährig Teilzeitbeschäftigten, die Frauen netto um 14% mehr verdienen  als die Männer. Dies liegt auch daran, dass in Graz Frauen mit einer höheren Ausbildung eher in Teilzeit arbeiten, als Männer mit einer höheren Ausbildung.  

• Die Bruttoeinkommen der Arbeitnehmer/innen sind in den 6 NUTS-3-Regionen der Steiermark relativ gleichmäßig verteilt, nur in Graz etwas ungleicher. Dies dürfte auf die höhere Akademikerquote und damit höhere Spitzeneinkommen zurückzuführen sein.

• Das verfügbare Haushaltseinkommen betrug in der Steiermark 2015 26,785 Mrd. € (das waren 14,0% des österreichischen). Es stieg damit von 2000 bis 2015 um +49,7% (Österreich: +50,3%). Die Preissteigerung (VPI 2000) von 2000 bis 2015 betrug 34,0 %. Die Einkommen sind also auch real deutlich gestiegen.

• Im Bundesländervergleich liegt die Steiermark 2015 (vorl.) mit 21.900 € verfügbarem Haushaltseinkommen pro Kopf an siebenter Stelle. Das höchste Haushaltseinkommen pro Kopf weist Vorarlberg mit 23.500 € auf. Langfristig sind die Einkommensunterschiede aber geringer geworden.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserer aktuellen Publikation
Externe Verknüpfung Regionale Einkommensstatistiken unselbständig Beschäftigter 2015.

 
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