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Wohnbevölkerung

Die Bevölkerungsentwicklung in den steirischen Bezirken

Bevölkerungsstand für Finanzausgleich

Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit

Die Wohnbevölkerung ist die Gesamtzahl aller Personen, die in der jeweiligen Verwaltungseinheit (zB Gemeinde, Bezirk, Bundesland) ihren Hauptwohnsitz haben. 
Externe Verknüpfung Wohnbevölkerung insgesamt
• Externe Verknüpfung Inländische Wohnbevölkerung
Externe Verknüpfung Ausländische Wohnbevölkerung
• Externe Verknüpfung Ausländeranteil

 

Historische Entwicklung der steirischen Bevölkerung

Die Externe Verknüpfung historische Entwicklung zeigt, dass die Steiermark in den 70-er Jahren einen Bevölkerungshöchststand erreichte. Danach war die Einwohnerzahl - abgesehen von einem kurzen Aufschwung zu Beginn der 90-er Jahre bedingt durch die verstärkte Zuwanderung - in der Steiermark rückläufig. Laut ZMR lässt sich seit 2001 wiederum ein Anstieg in der Wohnbevölkerung beobachten. Der Wert vom 1.1.2016 markiert einen neuen Bevölkerungshöchststand. Langfristig gesehen ist laut neuester Bundesländerprognose von Statistik Austria (siehe Externe Verknüpfung Publikation 5/2016) mit einer weiteren Zunahme des steirischen Bevölkerungsstandes zu rechnen.

Lesen Sie hiezu auch unsere Publikation Externe Verknüpfung Bevölkerungsstand 1.1.2016.

 

Bevölkerungsstand zu Jahresbeginn seit 2002

Seit 2002 werden aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) pro Quartal Daten über aufrechte Hauptwohnsitzmeldungen an die Statistik Austria übermittelt. Der Aufarbeitung der Datenbestände liegt ein einheitliches Konzept zur Klassifikation von Meldeereignissen für bevölkerungsstatistische Auswertungen zugrunde. Dies ermöglicht es, den Bevölkerungsstand für beliebige Stichzeitpunkte und nach einheitlichen Kriterien für alle Gebietseinheiten Österreichs auszuweisen und ersetzt damit die Notwendigkeit, den Bevölkerungsbestand zu schätzen.

Als Grunddatenmaterial dient das bevölkerungsstatistische System POPREG (register-basiertes Datenbanksystem) der Statistik Austria. POPREG stützt sich auf einen Abzug des Zentralen Melderegisters (ZMR) und gestattet eine tiefe regionale Gliederung der Bevölkerungszahl nach Staatsangehörigkeit, Geburtsland, Alter und Geschlecht.

Aufgrund der Gemeindestrukturreform kam es am 1.1.2015 auch zu einigen Verschiebungen von Gemeinden in benachbarte politische Bezirke. Die folgende Tabelle hat diese Änderungen bereits berücksichtigt und stellt die Bevölkerungsstände der steirischen Bezirke vom 1.1.2002 bis 1.1.2016 nach dem neuen Gebietsstand 2015 dar.

Externe Verknüpfung Bevölkerungsstand zu Jahresbeginn seit 2002 (Gebietsstand 2015)

 

Bevölkerungsprognose

Diese Externe Verknüpfung Tabelle gibt einen Überblick, wie sich die Einwohnerzahlen der steirischen Bezirke seit 1951 entwickelten und zeigt auf, wie sich der Bevölkerungsstand bis 2050 aus jetziger Sicht weiterentwickeln wird. Die angeführten Zahlen in folgender Externe Verknüpfung Darstellung sind die entsprechenden Indexzahlen, die sich jeweils auf die Ergebnisse der Registerzählung 2011 beziehen. Auffällig bei dieser Gliederung der Bevölkerungsentwicklung nach den einzelnen Bezirken ist, dass der Großraum Graz mit Graz-Stadt und Graz-Umgebung sowie auch in geringerem Ausmaß Leibnitz und Weiz langfristig mit einer Zunahme des Bevölkerungsstandes rechnen kann. Im Gegensatz dazu werden alle anderen steirischen Bezirke Bevölkerungsrückgänge verzeichnen, besonders die Obersteiermark. 

Weitere Informationen finden Sie in unserer Publikation Externe Verknüpfung Heft 5/2016 - Regionale Bevölkerungsprognose Steiermark 2015/2016 - Bundesland, Bezirke, Gemeinden

 
Steiermark: Bevölkerungsentwicklung 1800 - 2050 © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Bevölkerungsentwicklung 1800 - 2050Steiermark: Bevölkerungsentwicklung 1800 - 2050
© Landesstatistik Steiermark
 

 

 

Altersstruktur - Übersichtsdaten

Die Externe Verknüpfung Entwicklung der Altersstruktur von 1981 bis zum aktuellen Stand vom 01.01.2016 lässt sich anhand einer Gegenüberstellung der %-Anteile der breiten Altersklassen an der Gesamtbevölkerung anschaulich darstellen. Man sieht, dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen laufend zurückgeht, und zwar zugunsten eines steigenden Seniorenanteils. Der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren ist (noch) annähernd gleich geblieben bzw. steigt noch ganz leicht.

Das Externe Verknüpfung Durchschnittsalter der Steirerinnen und Steirer ist laut ZMR (aktueller Stand am 01.01.2016) weiter gestiegen und zwar auf bereits 43,4 Jahre im Steiermarkschnitt. Regional gesehen zählen Leoben, Bruck-Mürzzuschlag, Murtal und Voitsberg zu den Bezirken mit den im Schnitt ältesten Einwohnern, gefolgt von Liezen und Murau. Am jüngsten ist die Wohnbevölkerung in den Bezirken Graz-Stadt, Weiz, Graz-Umgebung, Leibnitz und Hartberg-Fürstenfeld. Auffallend ist, dass einzig Graz-Stadt seit der Volkszählung 2001 im Durchschnitt jünger geworden ist.

Eine weitere Maßzahl zur Charakterisierung des Altersaufbaus einer Bevölkerung ist der Externe Verknüpfung Altersstrukturindex nach Backe, der sich nach folgender Formel berechnet: AI = [(unter 15-Jährige in %)*(15- bis unter 45-Jährige in %)] / (ab 45-Jährige in %). Das bedeutet: je niedriger der Wert, desto älter ist die Bevölkerung.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Betrachtung der Externe Verknüpfung Senioren-Kind-Relation, das heißt des Verhältnisses der 65- und Mehrjährigen zu den unter 20-Jährigen. Entfielen im Jahre 1981 in der Steiermark nur 47 Senioren auf 100 Kinder und Jugendliche, so waren es zum Stichtag 01.01.2016 lt. ZMR bereits 107, d.h. es gibt mehr Senioren als Kinder und Jugendliche. Im zeitlichen Verlauf lässt sich damit ein stetiger Anstieg dieser Relation zu Gunsten der älteren Generation beobachten. In Leoben, Bruck-Mürzzuschlag, Murtal, Voitsberg, Liezen, Murau, Deutschlandsberg, Südoststeiermark und Hartberg-Fürstenfeld kommt dadurch bereits mehr als ein Senior auf einen unter 20- jährigen Einwohner.

 

Wohnbevölkerung nach breiten Altersgruppen

Die drei breiten Altersgruppen gliedern sich in die unter 20- Jährigen ("Kinder und Jugendliche"), die 20- bis unter 65- Jährigen ("erwerbsfähige Bevölkerung") und die ab 65- Jährigen ("Senioren").

 

Wohnbevölkerung nach 5-Jahres-Altersgruppen

Absolute Wohnbevölkerung nach 5-Jahres-Altersgruppen

Anteil der 5-Jahres-Altersgruppen an der jeweiligen Gesamtbevölkerung

 

Lebenserwartung

Die Externe Verknüpfung Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahrzehnten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen kontinuierlich gestiegen. Im 5-Jahres-Zeitraum 2011 bis 2015 lag die durchschnittliche Lebenserwartung (bei Geburt) der Männer in der Steiermark bei 78,7 Jahren, jene der Frauen bei 83,8 Jahren.

 

Sexualproportion

Die Externe Verknüpfung Sexualproportion gibt an, wie viele Männer in der jeweiligen Region pro 1.000 Frauen leben. Zum Stichtag 01.01.2016 lag dieses Verhältnis lt. ZMR in der Steiermark bei 972 und war damit höher als bei der Volkszählung 2001 (943). Damit lässt sich seit der Volkszählung im Jahre 1981 ein stetiger Anstieg dieser Relation verzeichnen. Mit Abstand am geringsten fiel die Sexualproportion dabei wie bereits in den vergangenen Jahren in Graz mit 958 und in Liezen mit nur 956 Männern je 1.000 Frauen aus.

 
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