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Einbürgerungen

Einbürgerungen in der Steiermark seit 1946

Im Jahr 2015 wurde an 671 Personen in der Steiermark die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen (2014: 666; +0,8%). Rund ein Drittel der im Jahr 2015 Eingebürgerten (225 bzw. 33,5%) kam in Österreich zur Welt. Seit 2012 ist ein Anstieg der Einbürgerungszahlen festzustellen, der sich 2015 weiter fortsetzte, aber noch immer auf sehr niedrigem Niveau. Für den Rückgang seit dem "Rekordjahr" 2005 (3.815 Einbürgerungen) sind im Wesentlichen zwei Aspekte verantwortlich: Zum einen knüpft die am 23. März 2006 sowie am 1. Jänner 2010 in Kraft getretene Novelle zum Staatsbürgerschaftsgesetz strengere Voraussetzungen an den Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft. Zum anderen ging in den letzten fünf Jahren - parallel zum Rückgang der Zuwanderung ab dem Jahr 1993 - die Zahl der Einbürgerungen nach mindestens zehnjährigem, ununterbrochenem Hauptwohnsitz in Österreich (§ 10 Abs. 1 StbG) deutlich zurück. Im Jahr 2005 wurden noch 1.392 Personen nach diesem Rechtsgrund österreichische Staatsbürger, im Jahr 2015 sank diese Zahl auf 119 Personen (17,7% aller Einbürgerungen).

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Unter den insgesamt 60 Herkunftsländern war 2015 laut Statistik Austria in der Steiermark Bosnien und Herzegowina mit 133 bzw. 19,8% der Eingebürgerten absoluter Spitzenreiter. An zweiter Stelle dieses Rankings steht der Kosovo mit 75 bzw. 11,2% der Eingebürgerten. Die Zahl der Einbürgerungen von Personen aus Bosnien und Herzegowina erhöhte sich gegenüber 2014 um 5,6% und beim Kosovo erhöhte sich die Zahl um 47,1%. Aus der Türkei kamen 43 (6,4%; Veränderung zum Vorjahr: -23,2%), aus Nigeria 39 (5,8%; Veränderung zum Vorjahr: -7,1%), aus Kroatien 29 (4,3%; Veränderung zum Vorjahr: +81,3%), aus Ägypten 28 (4,2%; Veränderung zum Vorjahr: +3,7%), aus der Ukraine 25 (3,7%; Veränderung zum Vorjahr: +127,3%) sowie 21 Neo-Österreicher und Neo-Österreicherinnen aus Rumänien (3,1%; Veränderung zum Vorjahr: -25,0%). Insgesamt an 237 Bürger und Bürgerinnen aus dem ehemaligen Jugoslawien (ohne Slowenien und Kroatien), 35,3% aller Einbürgerungen in der Steiermark, wurde die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Die Zahl der Bürger und Bürgerinnen der Europäischen Union, die im Jahr 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten haben, lag bei 111 Einbürgerungen, das entspricht 16,5% aller Einbürgerungen.
Gliedert man die eingebürgerten Personen nach dem Alter, so zeigt sich, dass 363 oder 54,1% der Neo-Österreicher und Neo-Österreicherinnen des Jahres 2015 in der Steiermark unter 30 Jahre alt waren, wobei mehr als die Hälfte davon (185 oder 27,6% aller Eingebürgerten) unter 15 Jahre alt waren. Weiters hatten 258 Personen oder 38,6% ein Alter zwischen 30 und 44 Jahren, 41 oder 6,1% ein Alter zwischen 45 und 59 Jahren, und nur 9 oder 1,3% hatten das 60. Lebensjahr überschritten. Insgesamt waren 313 oder 46,6% der Eingebürgerten in der Steiermark Männer und 358 oder 53,4% Frauen.

 

Einbürgerungen in den steirischen Bezirken seit 1981

Eine Aufschlüsselung der Einbürgerungen ab 1981 auf der Bezirksebene zeigt erwartungsgemäß eine klare Dominanz der Einbürgerungen in den ausländerstarken Bezirken, wie in der unteren Tabelle ersichtlich ist. So haben 2015 wieder rund zwei Drittel der Eingebürgerten ihren Wohnsitz im Großraum Graz, zumindest je 20 Einbürgerungen gab es noch in den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag, Liezen, Leoben und Südoststeiermark. Am wenigsten Einbürgerungen (weniger als 10) gab es 2015 in Murau mit nur 4 Einbürgerungen, in Voitsberg war die Zahl mit 9 auch sehr gering. Auch in den ländlichen Bezirken Deutschlandsberg, Leibnitz, Weiz, Murtal und Hartberg-Fürstenfeld gab es jeweils weniger als 20 Einbürgerungen.

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