Navigation und Service

[Alt + 0] - Zur Startseite[Alt + 1] - Zur Suche[Alt + 2] - Zur Hauptnavigation[Alt + 3] - Zur Subnavigation[Alt + 4] - Zum Inhalt[Alt + 5] - Kontakt
Sie sind hier: 

Beispiel einer Wertsicherungsklausel

Im Interesse einer erhöhten Rechtssicherheit, und zugleich der leichteren Abfassung künftig abzuschließender Verträge mit Wertsicherungsklauseln, sei nachstehend die Textierung einer Wertsicherungsklausel, wie sie seitens der Statistik Austria empfohlen wird, angeführt:

"Es wird ausdrücklich Wertbeständigkeit der Forderung plus Nebenforderungen vereinbart.
Als Maß zur Berechnung der Wertbeständigkeit dient der Verbraucherpreisindex 2000 (Basis: 2000 = 100), der seitens der Statistik Austria monatlich verlautbart wird, oder ein an seine Stelle tretender Index.
Ausgangsbasis für diese Wertsicherungsklausel ist die für den Monat.......Jahr........ errechnete Indexzahl.
Schwankungen bis ausschließlich ...% nach oben oder unten bleiben unberücksichtigt. Dieser Spielraum ist bei jeder Überschreitung des jeweils geltenden Spielraumes nach oben oder unten neu zu berechnen, wobei stets die erste außerhalb des jeweils geltenden Spielraumes gelegene Indexzahl die Grundlage für die Berechnung des neuen Spielraumes zu bilden hat."

 

Achtung:

Die zentralsten Punkte einer Wertsicherungsklausel im Einzelnen:

→ Ausdrückliche Erwähnung einer Indexklausel im Vertrag
→ Angabe, worauf sich der Index beziehen soll
→ Bestimmung des Index
→ Nachfolgeindex
→ Vorläufiger Index
→ Schwellenwerte oder Schwankungsbreite
→ Rundungsvorschriften

Zusätzlich sollten folgende Besonderheiten beachtet werden:

→ Monats- oder Jahresdurchschnittswerte
→ Angabe des Schwellenwertes in Prozent oder Prozentpunkten

 
  • socialbuttonssocialbuttons
    socialbuttons