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Öffentliche Finanzen

Steuerkraft der Gemeinden bis 2016

Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2016 © Landesstatistik Steiermark
Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2016Steuerkraft-Kopfquoten 1993 - 2016
© Landesstatistik Steiermark
 

Von 2015 auf 2016 kam es steiermarkweit - im Gegensatz zur Stagnation des Vorjahres - wieder zu einem Anstieg der Externe Verknüpfung Steuereinnahmen der Gemeinden um 1,5%, trotz einer Stagnation bei den Ertragsanteilen (Anteil fast 2/3), jedoch aufgrund eines markanten Anstiegs bei der Kommunalsteuer um 4,8% und auch bei der Grundsteuer um 2,5% und der sonstigen Abgaben um 3,9%.

Die Externe Verknüpfung Steuerkraft-Kopfquote (Steuereinnahmen pro Einwohner) ist landesweit von 1.301 € (2015) auf 1.314 € (2016) um 1,0% etwas weniger stark gestiegen, da es wieder zu einem leichten Bevölkerungswachstum vom 31.10.2013 auf 31.10.2014 - mit Auswirkung auf die Kopfquote - gekommen ist.

Im Bezirksvergleich liegen bei der Steuerkraft-Kopfquote die städtischen Industriebezirke der Obersteiermark  (plus Graz-Umgebung) recht gut, allen voran jedoch weiterhin klar die Landeshauptstadt Graz (trotz Rückgangs 2016), die 30% aller steiermarkweiten Abgaben und Steuern des Gemeindebereichs auf sich vereint und durch die nunmehrige Anwendung aktueller - weiter stark steigender- Bevölkerungszahlen enorm profitiert (bei den Gesamteinnahmen).

Auf den hinteren Plätzen finden sich fast ausschließlich Agrarbezirke, mit der Südoststeiermark, Hartberg-Fürstenfeld, Murau, Leibnitz, aber auch Voitsberg, als Schlusslichter.

Bei einer Reihung der Externe Verknüpfung Gemeinden nach der Kopfquote 2016 liegen Großgemeinden, bedeutende Industriestandorte, Tourismuszentren und Bezirkshauptstädte auf den vordersten Plätzen, wobei die Reihung der ersten 3 wie schon in den Vorjahren Raaba-Grambach, Lannach und Premstätten lauteen. Der vorjährige 4., Graz, ist auf Platz 8 zurückgefallen. Am Ende der Wertung findet man fast durchwegs Kleingemeinden mit hoher Agrarquote.

In 226 (2015 nur 134, 2014 in 251) - also 78,7% - der 287 steirischen Gemeinden kam es 2016 zu einem Anstieg der Steuereinnahmen, während es damit in 61 Gemeinden zu Abnahmen gekommen ist. 

Bezüglich der Kopfquote gibt es bundesweit ein deutliches West-Ost-Gefälle, die höchsten Quoten findet man (abgesehen von Wien) in den westlichen Bundesländern, allen voran Salzburg, knapp gefolgt von Vorarlberg und danach Tirol, auf den letzten Plätzen liegen die östlichen Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und etwas abgeschlagen das Burgenland.

Weitere Informationen sind in unserer Externe Verknüpfung Publikation 10/2017 - Steiermark: Steuerkraft-Kopfquoten 2016 - Land-Bezirke-Gemeinden veröffentlicht.

 

Steuern und Abgaben sowie Steuerkraft-Kopfquote nach Gemeinden (2009 - 2016)

Externe Verknüpfung 2016, Externe Verknüpfung 2015, Externe Verknüpfung 2014, Externe Verknüpfung 2013, Externe Verknüpfung 2012, Externe Verknüpfung 2011Externe Verknüpfung 2010, Externe Verknüpfung 2009,

 
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