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Beschäftigung in der Steiermark

Die Entwicklung der Beschäftigung in der Steiermark und in den steirischen Bezirken

Aktuelle Beschäftigungszahlen

Entwicklung USB bis April 2017 © Landesstatistik Steiermark
Entwicklung USB bis April 2017Entwicklung USB bis April 2017
© Landesstatistik Steiermark
 

Die unselbständig Beschäftigten werden auf der Bezirksebene nach dem Wohnort und auf Bundesländerebene nach dem Arbeitsort berechnet; darüber hinaus werden in beiden Methoden verschiedene Stichtage verwendet. Dadurch kommt es zu unterschiedlichen Steiermarkergebnissen, wenn man die Summe der einzelnen Bezirke für das Jahr 2016 (487.759 Personen) mit dem Bundesland-Ergebnis "Steiermark"  (496.583 Personen) vergleicht. Dies ist bei Betrachtung der Daten zu berücksichtigen.

Juni 2017 - Entwicklung auf Bezirksebene:

Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach Geschlecht - Juni 2017

Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von Juni 2016 auf Juni 2017 zu einem Anstieg um +9.012 Personen (+1,8%) auf 501.281 unselbständig Beschäftigte.

In Graz-Stadt (+3,5%) und Weiz (+2,5%) gab es die höchsten Anstiege bei den unselbständig Beschäftigten.

Jahr 2016 - Entwicklung auf Bezirksebene:

Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte auf Bezirksebene - Jahresdurchschnitt 2016

Bei den unselbständig Beschäftigten kam es von 2015 auf 2016 zu einem Anstieg von +5.535 Personen (+1,1 %) auf 487.759 unselbständig Beschäftigte.

Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag kam es mit -0,7% bei den Männer zum höchsten Rückgang auf Bezirksebene in der Steiermark, bei den Frauen kam in Bruck-Mürzzuschlag und Hartberg-Fürstenfeld zu geringfügigen Rückgängen. In Graz gab es mit +2,7% den höhsten Anstieg auf Bezirksebene (Frauen: +2,1%, Männer: +3,4%). 

Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung der unselbständig Beschäftigten in der Steiermark 2008-2016 


Juni 2017 - Entwicklung nach Wirtschaftsklassen:

Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 (Juni 2017)
Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen in % (Juni 2017)

In der Wirtschaftsklasse N - sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen kam es von Juni 2016 auf Juni 2017 absolut zum höchsten Anstieg mit +3.907 unselbständig Beschäftigten (+14,6%), gefolgt von der Wirtschaftsklasse C - Herstellung von Waren mit +3.430 Personen (+3,5%).

Den höchsten Rückgang gab es im Bereich S - Sonstige Dienstleistungen (-1.114 bzw. -8,9%).

Am meisten unselbständig Beschäftigte findet man im Juni 2017 in der Wirtschaftsklasse C - Herstellung von Waren mit 101.671 Personen, gefolgt von der Wirtschaftsklasse O - öffentliche Verwaltung mit 80.108 Personen.

Anteilsmäßig (ohne Karenz/Präsenzdiener) arbeiten 13,1% der Frauen und 42,5% der Männer als unselbständig Beschäftigte im sekundären Sektor (B-F).

85,9% der Frauen arbeiten unselbständig im tertiären Sektor (Dienstleistungen), wobei hier mit 22,0% der höchste Anteil im öffentlichen Sektor zu finden ist, gefolgt vom Handel mit 17,9%. Bei den Männern arbeiten dahingegen nur 56,2% im tertiären Sektor, die meisten im öffentlichen Sektor (11,1%), knapp gefolgt vom Handel mit einem Anteil von 10,8%.


Jahr 2016 - Entwicklung nach Wirtschaftsklassen:

Externe Verknüpfung Unselbständig Beschäftigte nach ÖNACE 2008 - Jahresdurchschnitt 2016
Externe Verknüpfung Anteil der Wirtschaftsklassen - Jahresdurchschnitt 2016

In der Wirtschaftsklasse Q - Gesundheits- und Sozialwesen kam es von 2015 auf 2016 absolut zum höchsten Anstieg mit +1.311 unselbständig Beschäftigten (+3,9%), gefolgt von der Wirtschaftsklasse N - sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen mit +1.206 Personen (+4,9%).

Den höchsten Rückgang gab es im Bereich A - Herstellung von Waren (-404 bzw. -8,4%).

Am meisten unselbständig Beschäftigte findet man im Jahr 2016 in der Wirtschaftsklase C - Herstellung von Waren mit 98.669 Personen, gefolgt von der Wirtschaftsklasse O - öffentliche Verwaltung mit 79.752 Personen.

Anteilsmäßig (ohne Karenz/Präsenzdiener) arbeiten 12,9% der Frauen und 42,5% der Männer als unselbständig Beschäftigte im sekundären Bereich (B-F).

86,3% der Frauen arbeiten unselbständig im tertiären Bereich (Dienstleistungen), wobei hier mit 22,4% der höchste Anteil im öffentlichen Sektor zu finden ist, gefolgt vom Handel mit 18,4%. Bei den Männern arbeiten dahingegen nur 56,5% im tertiären Sektor, die meisten im öffentlichen Sektor (11,5%) gefolgt vom Handel mit einem Anteil von 11,3%. Im Vergleich zum Jahr 2015 kam es zu keiner merklichen Veränderung bei den Anteilen.

 

Unselbständig Berufstätige

Unselbständig Berufstätige in der Steiermark 1990 - 2016 © Landesstatistik Steiermark
Unselbständig Berufstätige in der Steiermark 1990 - 2016Unselbständig Berufstätige in der Steiermark 1990 - 2016
© Landesstatistik Steiermark
 

Bis Ende 2007 konnten die Beschäftigten auf Bezirksebene nur durch Hochrechnung bzw. Schätzung des ÖIR auf Grundlage der Volkszählung 2001 und des Mikrozensus errechnet werden. Ab 2008 werden die unselbständig Beschäftigten auf der Bezirksebene vom AMS mit Hilfe von Sozialversicherungs- und AMS-Daten nach dem Wohnort und auf Bundesländerebene nach dem Arbeitsort berechnet.

Mit Jänner 2011 hat der Hauptverband die Beschäftigungsstatistik rückwirkend ab 2008 umgestellt. Die Klassifizierung der wirtschaftlichen Tätigkeit der Unternehmen (ÖNACE 2008) wird nun ausschließlich und immer aktuell auf Basis des Unternehmensregisters von Statistik Austria bestimmt. Durch diese Änderung wird ein Vergleich der revidierten Daten 2008 bis 2010 mit den Jahren davor verzerrt und dies ist daher bei der Betrachtung längerer Zeitreihen immer zu berücksichtigen.

Die Externe Verknüpfung unselbständig Berufstätigen umfassen alle unselbständig Voll- und Teilzeitbeschäftigten einschließlich Arbeitslose, Präsenzdiener und KarenzurlauberInnen. Im Jahresdurchschnitt 2016 gab es in der Steiermark (Wohnortkonzept) 532.147 unselbständig Beschäftigte.

 

Unselbständig Beschäftigte (Produktivbeschäftigte)

2015 waren in der Steiermark 477.477 (2014: 472.790) Personen unselbständig produktiv beschäftigt, das sind um +1,0% oder 4.687 mehr als 2014. Zu den unselbständig produktiv Beschäftigten zählen alle Voll- und Teilzeitbeschäftigten, ohne Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen.

Einschließlich der Präsenzdiener und Karenz- bzw. Kinderbetreuungsgeld-BezieherInnen (12.205) mit einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis stieg die Gesamtbeschäftigung um +4.523 bzw. +0,9% auf 489.682 (2014: +0,6%).

Das Angebot an unselbständigen Arbeitskräften (Produktivbeschäftigte plus Arbeitslose) umfasste 2015 in der Steiermark 521.938 Personen (2014: 514.647). Diese Größe bezeichnet man auch als Arbeitskräftepotential. Gegenüber 2014 nahm damit das Arbeitskräftepotential um 7.290 Personen bzw. +1,4% zu.

Der Anteil der Ausländer an den Beschäftigten beträgt in der Steiermark bezirksübergreifend 9,6% (Österreich: 17,4%). Im Jahr 2014 lag der Anteil in der Steiermark noch bei 8,9% und in Österreich bei 16,8%. Den höchsten Anteil findet man 2015 in Graz (Stadt u. Umgebung) mit 15,2%, gefolgt von Liezen mit 11,1%. Am geringsten ist der Anteil in Hartberg-Fürstenfeld mit 3,8% und Deutschlandsberg mit 4,5%.

Tabelle: Externe Verknüpfung Entwicklung unselbständig Beschäftigter 2008-2016

 

Erwerbsquoten

Die Erwerbsquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung), das ist der Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose) an der Bevölkerung (wobei die Präsenz- und Zivildiener nicht berücksichtigt sind), hat bisher eher eine steigende Tendenz.

Die aktuellsten Daten beziehen sich auf das Jahr 2015. So erhöhte sich die allgemeine Erwerbsquote für die Steiermark seit 1994 von insgesamt 45,8% auf gesamt 51,1% und liegt damit seit dem Jahr 2007 über 50%. Dieser Anstieg war über Jahre hinweg von der steigenden Erwerbsquote der Frauen getragen, denn die Erwerbsquote der Frauen stieg von 45,0% im Jahr 2008 auf 46,4% im Jahr 2013. Im Jahr 2014 konnte die Erwerbsquote der Frauen weiter auf 46,8% gesteigert werden. Im Jahr 2015 ging diese aber wieder leicht zurück und liegt nun bei 46,7%. Bei den Männern ging die Erwerbsquote im Jahr 2015 auf 55,7% zurück und liegt damit unter der Erwerbsquote von 2008

Die Erwerbstätigenquote (lt. Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) der 15- bis 64-jährigen Frauen betrug im Jahr 2015 66,7% (2008: 64,8%), die der Männer lag bei 74,8% (2008: 77,0%). Damit ergibt sich insgesamt ein Wert von 70,8%! Diese Zahlen stammen aus dem Mikrozensus und sind daher nicht 1:1 mit jenen der Volkszählung/RZ 2011 auf Bezirksebene vergleichbar.

Im Rahmen der Volkszählungen sowie der Registerzählung 2011 lassen sich weiters geschlechtsspezifische Externe Verknüpfung Erwerbsquoten auf Bezirksebene berechnen. Weiters liegen für das Jahr 2011 Externe Verknüpfung Erwerbstätigenquoten auf Bezirksebene vor.

Weiters findet sich in der RZ 2011 eine detailierte Gliederung nach dem Erwerbstatus (Erwerbstätige, Arbeitslose, Pensionisten usw.) auf Bezirksbene:

Externe Verknüpfung Erwerbsstatus auf Bezirksebene - Gesamt
Externe Verknüpfung Erwerbsstatus auf Bezirksebene - Männer
Externe Verknüpfung Erwerbsstatus auf Bezirksebene - Frauen

Externe Verknüpfung Personen mit Pensionsbezug - Altersgruppen

 
Weitere Informationen zum Thema Arbeitsmarkt entnehmen Sie unseren aktuellen Publikationen
Externe Verknüpfung Arbeitsmarkt 2015 und
Externe Verknüpfung Registerzählung 2011 - Erwerbstätige und Pendler
 
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