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Arbeitslosigkeit in der Steiermark

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Steiermark und in den steirischen Bezirken

Aktuelle Arbeitsmarktkennziffern auf Bezirksebene

Entwicklung ALQ bis Dezember 2016 © Landesstatistik Steiermark
Entwicklung ALQ bis Dezember 2016Entwicklung ALQ bis Dezember 2016
© Landesstatistik Steiermark
 

Dezember 2016

Aufgrund der Gemeindestrukturreform 2015 kann es zu Unschärfen im Vorjahresvergleich auf Bezirksebene kommen, da sich die Bezirksgrenzen durch Gemeindezusammenlegung verändert haben!

Externe Verknüpfung Arbeitsmarktkennziffern Dezember 2016
Externe Verknüpfung Arbeitslose nach Geschlecht Dezember 2016
Externe Verknüpfung Arbeitslosenquote nach Geschlecht Dezember 2016

Die regionale Arbeitslosenquote betrug im Dezember 2016 steiermarkweit 10,2% und ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (Dezember 2015: 10,7%).

Neben der Arbeitslosenquote werden noch folgende zwei Kennzahlen berechnet:

Die Stellenandrangziffer ist eine abstrakte statistische Maßzahl, die angibt, wie viele (statistische) Bewerber es für eine offene Stelle gibt. Die Stellenandrangziffer war mit 11,3 Arbeitssuchenden pro offene Stelle im Dezember 2016 niedriger als im Dezember 2015 (16,6). Es kam in vielen Bezirken zu Rückgängen. In den Bezirken Voitsberg  und Leibnitz kam es zu den höchsten Rückgangen.

Die Vakanzquote ist andererseits der Anteil der gemeldeten offenen - und somit nicht besetzten - Stellen am gesamten Arbeitsplatzangebot, also den besetzten und unbesetzten Stellen.
Die Vakanzquote stieg im Dezember 2016 mit 1,0% gegenüber Dezember 2015 (0,7%) leicht an. In den Bezirken Muirtal und Deutschlandsberg (-0,3) kam es zu Rückgängen bei der Vakanzquote.

Jahresdurchschnitt 2016

Externe Verknüpfung Arbeitsmarktkennziffern in den steirischen Bezirken 2016
Externe Verknüpfung Arbeitslose in den steirischen Bezirken 2016
Externe Verknüpfung Arbeitslosenquoten in den steirischen Bezirken 2016

 

Arbeitslosenquote

2016 betrug die Externe Verknüpfung regionale Arbeitslosenquote in der Steiermark nach österreichischer Berechnungsmethode 8,3% (2015: 8,4%) und lag damit unter dem Bundeswert von 9,1%. Die regionale Arbeitslosenquote der Männer betrug 9,0 %, die der Frauen 7,6%.

Im Rahmen der Großzählungen (Volkszählung bis 2001) und der Registerzählung (Abgestimmte Erwerbsstatistik 2011) lassen sich darüber hinaus die Externe Verknüpfung Arbeitslosenquoten nach Geschlecht für Langzeitvergleiche ermitteln.

 

 

Vorgemerkte Arbeitslose

Arbeitslosenquote Steiermark - Österreich 1990 bis 2015 © Landesstatistik Steiermark
Arbeitslosenquote Steiermark - Österreich 1990 bis 2015Arbeitslosenquote Steiermark - Österreich 1990 bis 2015
© Landesstatistik Steiermark
 

Im Jahr 2015 wurde der durchschnittliche Bestand an vorgemerkten Arbeitslosen in der Steiermark mit 44.461 (2014: 41.858) ausgewiesen, das waren um +2.630 beziehungsweise +6,2 % mehr als 2014. 2015 gab es daher auch einen Anstieg der Arbeitslosenquote. In der Steiermark stieg die Arbeitslosenquote 2015 auf 8,3% (2014: 7,9%, 2013: 7,4%, 2012: 6,8% 2011: 6,4%, 2010: 7,0%, 2009: 7,8%, 2008: 6,2%), in Österreich stieg die Arbeitslosenquote von 8,4% (2014) auf 9,1% (2015).

 

Aktuelle Publikation: Externe Verknüpfung Steirischer Arbeitsmarkt 2015

 
Eine der ersten Jahresdaten, die auf Bundesländerebene vorliegen, sind die des Arbeitsmarktes. Das Jahr 2015 zeigt im Vergleich zum Jahr 2014 eine negative Entwicklung: Die Arbeitslosenquote nach der österreichischen Methode stieg in der Steiermark von 7,9% im Jahr 2014 auf 8,3% im Jahr 2015, liegt damit aber weiter unter dem Bundeswert von 9,1%.

2015 konnte zwar auch die Zahl der unselbständig Beschäftigten leicht gesteigert werden, aber die Zahl der Arbeitslosen stieg deutlich stärker an.

In 11 von 13 steirischen Bezirken war im Jahr 2015 ein Anstieg bei den Arbeitslosenquoten zu verzeichnen. Steiermarkweit konnte die Anzahl der unselbständig Beschäftigten gegenüber dem Jahr 2014 weiter erhöht und damit ein neuer Rekord bei der Beschäftigtenzahl erzielt werden.
 

 

Arbeitslosigkeit nach Alter und Dauer

Der mit insgesamt 44.461 Arbeitslosen personifizierte Arbeitskräfteüberhang in der Steiermark zeigte 2015 folgende Entwicklung nach Altersgruppen:

Eine Abnahme der Jugendarbeitslosigkeit (15- bis unter 25-Jährige) von 6.077 auf 6.025 Arbeitsuchende, das ist ein Minus von 51 Personen bzw. -0,8%. Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen fiel von 14,5% auf 13,6%. Die Arbeitslosenquote beträgt in dieser Altersgruppe 8,5%.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit in der mittleren Altersgruppe (25- bis unter 50-Jährige) von 25.522 auf 26.951 Arbeitslose, also ein Plus von 1.429 Personen oder +5,6%; der Anteil an der Gesamtarbeitslosenzahl sank damit von 61,0% auf 60,6%. Die Arbeitslosenquote dieser Altersgruppe beträgt 8,1%.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit in der höchsten Altersgruppe (50 und mehr Jahre) von 10.259 auf 11.485  Personen (+1.226 Personen bzw. +12,0%) bzw. eine Zunahme des Anteils von 24,5% auf 25,8% an der Gesamtarbeitslosenzahl. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,8%.

Insgesamt gab es im Jahr 2015 4.879 Langzeitarbeitslose, d.h. 11% aller Arbeitslosen waren länger als ein Jahr arbeitslos. Von diesen 4.879 Langzeitarbeitslosen waren 41,2% über 50 Jahre alt. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen insgesamt um +202,1%, die der Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre um +178,0%.

 

Arbeitslosigkeit nach Ausbildungskriterien

Steiermark: Arbeitslose nach Ausbildung im Jahr 2015 (in %) © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Arbeitslose nach Ausbildung im Jahr 2015 (in %)Steiermark: Arbeitslose nach Ausbildung im Jahr 2015 (in %)
© Landesstatistik Steiermark
 

Im Jahr 2015 hatten 35.652 arbeitslose Personen keine Ausbildung, die über Pflichtschule oder Lehre hinausreicht, das ist ein Anteil von 80,5% der Gesamtarbeitslosen. Damit verfügt der weitaus größte Teil der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen nur über einen Pflichtschulabschluss oder eben eine absolvierte Lehre.

 

Gemeldete offene Stellen

In der Steiermark gab es im Jahr 2015 durchschnittlich 3.366 offene Stellen. Das entspricht einer Zunahme von +18,8% bzw. +528 Stellen gegenüber 2014.

Zusätzlich interessant ist der Zugang an offenen Stellen. Dieser betrug im Betrachtungszeitraum 59.308 Stellen, was einen Anstieg von 8,8% gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet.

 

Stellenandrang

Die Externe Verknüpfung Stellenandrangziffer war mit 13,2 Arbeitssuchenden pro offener Stelle 2015 leicht niedriger als im Vorjahr (2014: 14,7). Es gab nur in 2 von 13 Bezirken gegenüber 2014 Zunahmen (Deutschlandsberg und Leibnitz). Die stärksten Rückgänge weisen Voitsberg mit -10,8 und Murau mit -4,0 auf.

 

Vakanzquote

Die Externe Verknüpfung Vakanzquote stieg im Jahr 2015 steiermarkweit von 0,6% auf 0,7%. In nur zwei Bezirken, Deutschlandsberg und Murtal, kam es zu einem leichten Rückgang von 0,1 PP, in allen anderen Bezirken gab es keine Veränderungen bzw. einen Anstieg.

 
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