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Eheschließungen

Die Entwicklung der Eheschließungen in den steirischen Bezirken

Eheschließungen absolut

Steiermark: Eheschließungen 1981 - 2016 © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Eheschließungen 1981 - 2016Steiermark: Eheschließungen 1981 - 2016
© Landesstatistik Steiermark
 

Mit 6.070 Externe Verknüpfung Eheschließungen wurden im Jahr 2016 in der Steiermark um 1,3% bzw. 80 weniger registriert als 2015, wobei die Hauptgründe für diese weiterhin sehr hohe Zahl an Eheschließungen in der 2015 erstmaligen Erfassung der im Ausland geschlossenen Ehen von Personen mit Wohnsitz in der Steiermark (möglich durch die im November 2014 erfolgte Umstellung der Erfassung auf das Zentrale Personenstandsregister ZPR) sowie der Heranziehung des Wohnsitzes der Frau (in der Steiermark), falls der Wohnsitz des Mannes im Ausland ist, liegen.

Österreichweit gab es mit 44.890 Eheschließungen ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr von 388 oder +0,9%.

2016 war es im siebten Jahr möglich, bei den Bezirkshauptmannschaften gleichgeschlechtliche Partnerschaften eintragen zu lassen, wovon in der Steiermark 46 Paare (3 davon im Ausland) - davon 16 in Graz - Gebrauch machten, darunter 20 männliche und 26 weibliche Paare. 2010 gab es 74 Paare, 2011 und 2012 je 46, 2013 genau 35, 2014 51 und 2015 64.

In Österreich insgesamt waren es 2016 genau 477 eingetragene Partnerschaften, davon fast die Hälfte in Wien (215). 2010 waren es 705 Paare, 2011 433, 2012 386, 2013 368, 2014 402 und 2015 423. 

 

Eheschließungsrate

Die Externe Verknüpfung Eheschließungsrate (= Zahl der Eheschließungen je 1.000 Einwohner) 2016 in der Steiermark liegt mit 4,9 Eheschließungen je 1.000 Einwohner deutlich über dem Niveau der letzten beiden Jahrzehnte.

Das höchste Eheschließungsaufkommen des Jahres 2016 bezogen auf die Bevölkerungszahl hatte, wie zumeist in den letzten Jahren, nicht Graz-Stadt (Rückgang von 5,4 auf 5,1), sondern Graz-Umgebung mit 5,3 (gemeinsam mit Hartberg-Fürstenfeld). Dahinter rangiert Leoben mit 5,2 Ehen auf 1.000 Einwohner.

Die geringste Eheschließungshäufigkeit verzeichnete im Jahr 2016 der Bezirk Südoststeiermark mit nur 4,3 Ehen je 1.000 Einwohner, gefolgt von Leibnitz mit 4,5, woraus (trotz jährlicher Schwankungen) recht deutlich wird, dass im ländlichen Bereich inzwischen deutlich weniger geheiratet wird als in den Städten, was auch bundesweit mit der vergleichsweise hohen Rate in Wien zusammenpasst.

Die Steiermark liegt mit 4,9 Ehen je 1.000 Einwohner unter dem Österreichschnitt von 5,1. Unter den österreichischen Bundesländern wies im Jahr 2016 Vorarlberg mit 5,7 die höchste Eheschließungsrate auf, den niedrigsten Wert verzeichnete das Burgenland mit 4,3.

 

Erstehen

Insgesamt wurden im Jahr 2016 in der Steiermark 4.242 Externe Verknüpfung Erstehen (das sind Eheschließungen, bei denen beide Eheleute vor der Eheschließung noch ledig waren) geschlossen, das sind um -73 oder -1,7% Trauungen weniger als im Vorjahr.

Der Externe Verknüpfung Anteil der Erstehen an den gesamten Eheschließungen in der Steiermark beträgt im Jahr 2016 69,9%, das sind um 0,3 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor.

Generell hohe Anteile von Erstehen an der Gesamtzahl der Eheschließungen haben traditionell die Bezirke mit einer überwiegend agrarischen Struktur wie Murau mit 76,7%, Hartberg-Fürstenfeld mit 76,3%, Weiz mit 75,9% sowie die Südoststeiermark mit 73,8%. Ein Grund dafür sind auch die in diesen Regionen relativ geringen Scheidungsraten. Besonders viele Wiederverehelichungen von jeweils mehr als einem Drittel verzeichnen die Bezirke Leoben, Bruck-Mürzzuschlag, Graz-Umgebung und Deutschlandsberg. Diese Bezirke sind auch von einer hohen Scheidungsrate betroffen.

Konkret wird unter Beibehaltung der derzeitigen altersspezifischen Erstheiratshäufigkeiten (2016) weiterhin nur etwas mehr als die Hälfte der steirischen Frauen und Männer jemals heiraten.

 

 

Mittleres Erstheiratsalter

Das mittlere Erstheiratsalter (mittleres Alter der ledigen Brautleute) liegt naturgemäß etwas niedriger, ist im Jahr 2016 nach fast kontinuierlichen Anstiegen in den vergangenen Jahren gegenüber 2015 bei den Externe Verknüpfung Männern leicht gesunken und liegt nun bei 33,4 Jahren (2015 33,5). Bei den Externe Verknüpfung Frauen hat sich das mittlere Erstheiratsalter leicht erhöht und liegt nun bei 31,1 Jahren (2015 30,9).

Im Vergleich dazu betrug das mittlere Erstheiratsalter Anfang der 90er Jahre bei den Männern noch 27 Jahre und bei den Frauen 24,7 Jahre.

 

Mittlere Altersdifferenz

Die Externe Verknüpfung mittlere Altersdifferenz der ledigen Brautleute ist 2016 gegenüber 2015 wieder gesunken und liegt nun bei 2,3 Jahren. Den höchsten Altersunterschied zwischen lediger Braut und ledigem Bräutigam gab es in den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag, Weiz und Murtal mit 3,0 bis 2,8 Jahren, den geringsten im Bezirk Voitsberg mit nur 1,7 Jahren.

 
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