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Ehescheidungen

Die Entwicklung der Ehescheidungen in den steirischen Bezirken

Ehescheidungen absolut

Steiermark: Ehescheidungen 1981 - 2016 © Landesstatistik Steiermark
Steiermark: Ehescheidungen 1981 - 2016Steiermark: Ehescheidungen 1981 - 2016
© Landesstatistik Steiermark
 

Die Zahl der Externe Verknüpfung Ehescheidungen ist 2016 im Trend der Vorjahre weiter gesunken, und zwar um 3,9% oder 83 auf genau 2.030, das ist der niedrigste Wert seit 1991(!) und um weit über ein Viertel niedriger als 2007 (Höchststand mit 2.822).

Österreichweit wurden im Jahr 2016 15.919 Ehen rechtskräftig geschieden, das waren um 432 oder 2,6% weniger als 2015.

Im Jahr 2016 war ein Drittel aller geschiedenen Ehen in der Steiermark kinderlos (673, 33,2%). In 66,8% aller Fälle waren jedoch Kinder sämtlicher Alterstufen (d.h. auch 19- und Mehrjährige) von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Darunter befanden sich 521 Ehen mit einem Kind, 611 Ehen mit zwei Kindern und 225 Ehen mit 3 und mehr Kindern (2 Ehen mit je 7 Kindern als Maximum).

 

Scheidungsrate

Die Externe Verknüpfung allgemeine Scheidungsrate (= die Zahl der Ehescheidungen je 1.000 Einwohner) ist 2016 steiermarkweit mit 1,6 Ehescheidungen je 1.000 Einwohner gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (2015: 1,7).

Die niedrigsten allgemeinen Scheidungsraten fanden sich auch im Berichtsjahr 2016 wieder in (eher) agrarischen Bezirken wie Hartberg-Fürstenfeld mit 1,1, Liezen mit 1,2 oder Weiz mit 1,4, wobei hier aufgrund der niedrigen Besetzungszahlen die Anfälligkeit für Zufallsschwankungen natürlich besonders groß ist.

Deutschlandsberg, Leibnitz und Voitsberg weisen 2016  mit 2,0 die höchste Scheidungsintensität aller steirischen Bezirke auf, gefolgt von Graz-Stadt, Leoben und Murtal mit je 1,8 sowie Graz-Umgebung mit 1,7. Diese Bezirke liegen damit auch über dem Landesschnitt von 1,6 (über dem Bundeswert von 1,8 liegen nur Deutschlandsberg, Leibnitz und Voitsberg), womit hauptsächlich die Südweststeiermark, der Großraum Graz und die städtischen Industrieregionen der Obersteiermark Schwerpunkte in der Scheidungshäufigkeit sind.

 

Gesamtscheidungsrate

Die so genannte Externe Verknüpfung Gesamtscheidungsrate ist mit 36,6% (2015: 38%) 2016 um 1,4 Prozentpunkte gesunken. Den Rekordwert gab es 2007 mit 47,5%.

Regional gab es 2016 in den Bezirken Leibnitz (46,1%), Deutschlandsberg (44,7%) und Voitsberg (42,2%) die höchsten Raten. Am niedrigsten hingegen waren sie in Hartberg-Fürstenfeld mit 25,9%, Liezen mit 28,6% und Bruck-Mürzzuschlag mit 30,9%.

Im Bundesländervergleich liegt der höchste Wert mit 47,2% in Wien. Die niedrigste Gesamtscheidungsrate hingegen gab es in Oberösterreich mit 35,8%, der Bundeswert beträgt 40,5%, die Steiermark liegt mit 36,6% auf Platz 2.

Im 5-Jahres-Schnitt 2012 - 2016 (Vermeidung von Zufallsschwankungen) sieht man, dass der Großraum Graz inkl. Leibnitz und Deutschlandsberg (Graz-Umgebung mit 46,6%, Leibnitz mit 43,2% und Graz-Stadt sowie Deutschlandsberg mit je 40,6%) an der Spitze liegt, gefolgt von Leoben mit 38,2%, womit nur dieser Bezirk und der Großraum Graz über dem Landesschnitt (38,1%) liegen.

Die niedrigsten Gesamtscheidungsraten im 5-Jahres-Schnitt verzeichnen hingegen wiederum die ländlichen Bezirke Murau (26,8%), Hartberg-Fürstenfeld (31,1%) und Liezen (32%).

 
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